Die anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30° C zeigt: Hitzeschutz ist längst keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine zentrale kommunale Aufgabe. Extreme Hitze belastet insbesondere ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen und alle, die im Freien arbeiten.
Umso erfreulicher ist, dass die Stadt Sprockhövel dieses Thema konsequent angeht.
Bereits heute gibt es zahlreiche Maßnahmen, die zum Hitzeschutz beitragen. Dazu gehören die öffentlichen Trinkbrunnen, erste Sonnensegel, das Freibad als wichtige Möglichkeit zur Abkühlung sowie vielfältige Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept. Ergänzend informiert die Stadt mit Hitzeschutz-Hinweisen und Verhaltenstipps, um die Bevölkerung für den richtigen Umgang mit hohen Temperaturen zu sensibilisieren.
Parallel arbeitet die Verwaltung an einem umfassenden Konzept zur nachhaltigen Klimaanpassung und zum natürlichen Klimaschutz. Dafür wurden bereits Klimafolgen und Hitze-Hotspots analysiert, Bürger*innen beteiligt und erste Handlungsfelder definiert. Als nächster Schritt wird ein konkreter Maßnahmenkatalog entwickelt. Das Projekt wird dabei mit rund 80% Bundesmitteln gefördert.
Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN hatte bereits im November 2024 die Erarbeitung eines kommunalen Hitzeschutzplans angeregt und sich nun mit einer Anfrage im Haupt- und Finanzausschuss nach dem aktuellen Umsetzungsstand erkundigt. Ziel ist es, den begonnenen Prozess konstruktiv zu begleiten und die Öffentlichkeit über die Fortschritte zu informieren.
Thomas Schmitz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Sprockhövel: „Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Es freut uns, dass die Verwaltung dieses wichtige Zukunftsthema engagiert voranbringt. Klimaanpassung gelingt am besten, wenn Politik, Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam handeln.“
Die GRÜNEN werden den weiteren Prozess weiterhin konstruktiv begleiten. Denn klar ist: Jede Maßnahme, die unsere Stadt an die Folgen des Klimawandels anpasst, erhöht die Lebensqualität und macht Sprockhövel widerstandsfähiger für die Zukunft.