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Herzlich Willkommen bei den Grünen Sprockhövel! Auf unserer Website findet Ihr aktuelle Informationen zu unserer politischen Arbeit in Ortsverband und Fraktion.

Aktuelle Beiträge

  • Antrag für mehr Energieautonomie

    „Ölpreis steigt und steigt – Manche können die Heizkosten nicht mehr stemmen“, „Internationaler Vergleich: Strompreise in Deutschland am höchsten“ – Das sind aktuelle Schlagzeilen, die durch die Medien geistern. Die aktuell dramatisch steigenden Kosten im gesamten Bereich Energie zeigen, dass zukünftig ein wesentliches Risiko für die kommunalen Finanzen in diesem Bereich liegt. Durch die CO2-Bepreisung, aber besonders auch durch den Kostenanstieg bei konventionellen Energieträgern (Kohle, Gas, Erdöl), kann es für die Stadt Sprockhövel und damit für die Bürgerinnen und Bürger zu erheblichen Kosten kommen. „Gegen diese Gefahr müssen wir vor Ort vorgehen – und so den Haushalt sowie die Gewährleistung kommunaler Versorgung auch für die Zukunft absichern.“, macht Ratsmitglied Alexander Karsten deutlich. Mit dem vorliegenden Antrag sei dies ein erster Schritt in die richtige Richtung. So soll die Stadt unter anderem prüfen, wie es möglich werden kann, dass sich ein städtischer Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit dem Thema der städtischen Energieautonomie beschäftigt. Durch diese auf eine Person konzentrierte Professionalisierung soll die Problematik für die gesamte Stadtverwaltung umfassend angegangen werden. „Die frühzeitige und konsequente Investition in eine derartige Personalstärkung ermöglicht deutliche Einsparungen in der Zukunft. Viele aus der Stelle resultierenden Maßnahmen müssen dabei nicht durch die Stadt alleine finanziert, sondern können über Förderprogramme des Landes und Bundes abgedeckt werden.“, erläutert dazu Fraktionsvorsitzender Thomas Schmitz. Weiter macht er deutlich, dass die Stelle perspektivisch auch als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Sprockhövels etabliert werden könne – denn auch die treffe die fortwährende Erhöhung der Energieversorgungskosten schwer. Der Antrag wurde in der Ratssitzung mit der Unterstützung der CDU und der Grünen gegen die Stimmen der FDP am 18. November beschlossen. Der gesamte Antrag findet sich hier: Stellenplanung Energieautonomie

  • Was ist geplant im Beisenbruch?

    In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 29. November 2021 wird über einen Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 73 „Im Beisenbruch“ entschieden. Auf dem Gelände der Beisenbruchstraße 10 befinden sich derzeit ein Discounter und ein Bürogebäude. Das Bürogebäude sowie der Discounter sollen abgerissen werden und so der notwendige Raum geschaffen werden, um eine neue Filiale des Marktes zu errichten und einen bislang im Ortskern befindlichen Discounter dorthin zu verlegen. Zudem soll die Verkaufsfläche des aktuellen Discounters durch den Neubau auf 1.420 m² erweitert werden. Der umgesiedelte, bisher im Ortskern befindliche Markt, soll eine Verkaufsfläche von 1.250 m² erhalten. Eine Situation, die stark an den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes in Haßlinghausen im Jahre 2011 erinnert. Zwar bieten die dort seit 2012 angesiedelte Märkte eine hohe Einkaufsqualität, jedoch in der Regel nur für Besucher*innen, die die Märkte mit dem PKW aufsuchen. Raum für andere Verkehrsteilnehmer*innen  – insbesondere für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen – ist kaum vorhanden. Verschärft wird die Lage dadurch, dass eine geschützte Anbindung für den Fuß- und Radverkehr an die weiteren Bereiche des Stadtzentrums fehlt. Auch die Eingangssituation der Märkte ist durch die dicht angrenzenden Parkflächen und ein- sowie ausparkende Fahrzeuge problematisch. Die genannten Punkte tragen weiterhin dazu bei, dass die Begegnung und der Aufenthalt von Menschen im Sinne eines öffentlichen Raumes nahezu ausgeschlossen sind. Um solche eine Situation beim geplanten Vorhaben in Niedersprockhövel im Vorfeld verhindern zu können, sollten die folgenden Punkte bei der Planung unbedingt mitgedacht werden: Der gesamte Nahversorgungsbereichs sollte darauf ausgelegt sein, dass die Bedingungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen optimal sind. Es soll attraktiv sein, aus den umliegenden Wohngebieten zu Fuß oder per Rad zum Einkauf zu kommen. Es sollte eine zentral gelegene, klar geschützte und breit angelegte Verbindung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zur Glückauf-Trasse, zum neuen Wohngebiet und entlang der Zufahrtsstraße geplant werden. Vor den Supermärkten sollte ein geschützter Aufenthaltsbereich eingeplant werden, der eine gewisse Aufenthaltsqualität bietet und der von Autos klar abgetrennt ist. Großzügige Abstellbereiche für Fahrräder und Lastenfahrräder sollten eingeplant werden. Sichere Wege per Zebrastreifen sollten von allen Parkplätzen zum Eingangsbereich führen. Dem Wechsel hin zu mehr E-Mobilität sollte durch eine adäquate Anzahl an Ladesäulen Rechnung getragen werden, um einer in Zukunft höheren Nachfrage bedienen zu können. Wie es gehen kann, zeigt ein kleiner Blick über den lokalen Tellerrand in die Niederlande. Dort werden schon seit geraumer Zeit Discounter so geplant, dass sie für alle Verkehrsteilnehmenden gut zu erreichen und die Verkehrswege sicher genutzt werden können. Warum nicht von diesem Beispiel lernen?        

  • Professionalisierung für mehr Fördermittel

    In den letzten Jahren hat sich die Anzahl und der Umfang von Förderprogrammen deutlich intensiviert. Immer mehr kommunal wichtige Maßnahmen wie bspw. Ausstattung der Schulen, Programme zur Energiewende oder der Neubau von Radwegen wird signifikant über Fördermittel finanziert, die in ihrem Umfang deutlich über die lange übliche Anschubfinanzierung hinaus gehen. Es ist also absehbar, dass die Akquise von Fördermitteln ein wachsender Posten im Bereich der kommunalen Investitionen wird. Viele Städte haben darauf reagiert und spezielle Stellen geschaffen, die sich speziell in das Feld und die Logik der Fördermittelakquise einarbeiten und durch diese Professionalisierung die jeweils inhaltlich einschlägigen Fachbereiche in der Verwaltung bei Förderanträgen unterstützen. Es gilt, diesen Schritt der Professionalisierung anderer Städte mit zu gehen, um in der Konkurrenz um die Fördermittel beste Chancen auf Erfolg zu haben. Der Antrag der CDU und Grünen, der am 18. November in der Ratssitzung gegen die Stimmen der FDP beschlossen wurde, hat das Ziel, die Verwaltung so zu stärken, dass sie in der Breite der kommunalen Zuständigkeiten den Erfolg der Fördermittelakquise deutlich erhöhen kann. Der gesamte Antrag findet sich hier: Stellenplanung Fördermittelakquise

  • Hin zur Energieautonomie: Anträge für 10 Solaranlagen

    Die Energiekosten steigen aktuell rasant. Wenn sich die Stadt verstärkt mit Strom versorgen kann, der direkt auf dem eigenen Dächern produziert werden kann, wird die Stadt und somit auch die Bürger*innen nicht mehr von zukünftigen Preissteigerungen betroffen. Aktuell gibt es für dieses Vorhaben noch für eine kurze Zeit ein umfangreiches Förderprogramm seitens des Landes NRW (maximal 90 Prozent der Kosten werden übernommen). Konkret geht es dabei um den Ausbau von Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher in städtischen Gebäuden. Zusammen können sich so ganze Gebäudekomplexe weitestgehend selbst versorgen. Die Verwaltung hat auf Initiative der Klimaschutzmanagerin sowie der Grünen zehn Anträge auf Förderung gestellt. Somit können zukünftig Gebäude wie die Sporthallen, das Rathaus oder die Schulen mit Strom versorgt werden, ohne dass für die Stadt und damit allen Bürger*innen Kosten entstehen. Bei optimalen Voraussetzungen können sich die Anlagen nach 3 Jahren amortisieren. Wir freuen uns über diese wichtigen Schritte in Richtung Energieautonomie und Nachhaltige Verwaltung!

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