Petition „Erhalt vor Ausbau: Alternativen am AK Wuppertal-Nord prüfen“ gestartet

© RVR, 2025, dl-de/by-2-0

Die Initiative gegen den erweiterten Ausbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord hat die Petiton „Erhalt vor Ausbau: Alternativen am AK Wuppertal-Nord prüfen“ gestartet.

Hier geht es zur: Petition

Sie richtet sich an das Bundesverkehrsministerium und fordert, die aktuellen Ausbauplanungen für das Autobahnkreuz Wuppertal-Nord in ihrer jetzigen Form auszusetzen, bis eine transparente und ergebnisoffene Alternativenprüfung durchgeführt wurde.

Dazu gehören insbesondere:

  • die Offenlegung aktueller Kosten, Verkehrsprognosen und der zu erwartenden Umweltfolgen,
  • die Prüfung einer flächenschonenden Nullplus-Variante1 sowie weiterer Alternativen wie Sanierung, Erhalt der bestehenden Infrastruktur und eine moderne Verkehrssteuerung,
  • ein nachvollziehbarer Vergleich aller Varianten hinsichtlich Kosten, Verkehrswirkung, Flächenverbrauch, Umweltfolgen, Lärmschutz und Bauzeit.

Erst wenn diese Informationen vollständig vorliegen und transparent bewertet wurden, sollte über den weiteren Umgang mit dem Projekt entschieden werden.

Hier geht es zur Homepage der Initiative: ak-wuppertal-nord.de


  1. Eine Nullplus-Variante ist eine Planungslösung, bei der der bestehende Zustand durch kleine, sinnvolle und günstige Verbesserungen ergänzt wird. Anpassungen kosten wenig Geld und sind schnell umgesetzt. Die vorhandene Straße oder Infrastruktur wird weitergenutzt. Große Neubauten und die Zerstörung von Natur werden vermieden. Hierunter fallen gezielte Maßnahmen, um den Verkehr flüssiger zu machen, ohne die Straße komplett neu zu bauen. ↩︎