Klimaschutz

GRÜN ist Klimaschutz im Kleinen, der Großes bewirkt!

Wirksame Klimaschutzmaßnahmen müssen jetzt auch in Sprockhövel starten. Deshalb wollen wir…

  • Sprockhövel strukturiert und schnell zur klimaneutralen Stadt machen.
  • die Stadtverwaltung und Politik verpflichten, bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen.
  • die Stromversorgung der kommunalen Infrastruktur auf Ökostrom umstellen.
  • Photovoltaik auf allen städtischen Gebäuden installieren lassen.
  • eine Solar-Beratung für Gewerbe- und private Gebäudebesitzer.
  • die Begrünung von Dächern und Fassaden vorantreiben.

Aktuelles

  • Klimaneutralität NRW

    Die grüne Landtagsfraktion hat eine Studie in Auftrag gegeben. Sie zeigt einen detaillierten Fahrplan auf, wie NRW klimaneutral werden und gleichzeitig Industriestandort bleiben kann. Mit insgesamt 400 Seiten legt die Studie die Grundlage für den notwendigen gesellschaftlichen Diskussionsprozess über den besten Weg des Umbaus zur Klimaneutralität und Erreichung des 1,5 Grad Ziels fest. Ermutigende Ergebnisse der Klimastudie – NRW hat die Chance in den nächsten 20 Jahren klimaneutral zu werden. Und trotzdem, große Veränderungen sind notwendig, aber möglich. Mit ambitionierten Klimaschutz haben wir gute Chancen unsere Wirtschaft weltweit wettbewerbsfähiger zu machen und den Wohlstand in NRW langfristig zu sichern. Hier sind einige Punkte, die die Studie analysiert und bewertet hat: 1. Kohleausstieg bis 2030 Die Studie bestärkt unsere Überzeugung zum Kohleausstieg 2030. Dafür müssen sofort die Voraussetzungen geschaffen werden, vor allem für einen erheblich schnelleren Aufbau der Erneuerbaren Energien. Damit das geschieht müsste die CDU weniger Entscheidungen treffen, die dagegensprechen. Unter anderem die Einführung von festen Mindestabständen blockiert den Windenergieausbau. 2. Ein sozialverträglicher Klimaschutz Um Klimaschutz sozial gerecht umzusetzen brauchen wir mehr Maßnahmen. Gute Ansätze sind das Energiegeld oder Transformationszuschüsse. Eine weitere Idee ist der Energiepflanzenausbau, um Flächen für den Lebensmittelanbau und die Aufforstung zu bekommen. 3. Sofortprogramm Klimaschutz Unser Sofortprogramm für den Klimaschutz sieht folgende Maßnahmen vor: Verbindliches Klimaschutzgesetz mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 204 Ausbau-Offensive für Erneuerbare Energien Kohleausstieg bis 2030 Unterstützung für Städte und Gemeinden von der Landesregierung Investitionspaket für Klima-Pionier*innen, um NRW wettbewerbsfähig für die Zukunft zu machen Kommunale Wärmeplanungen fördern, damit klar ist, wo Nah- und Fernwärme ausgebaut werden kann und Erhöhung der Förderung für klimafreundliche Wärmeversorgung und energetische Sanierungen Verkehr schnell klimaneutral gestalten, unter anderem durch Investitionen in klimafreundliche Verkehrsmittel Ambitioniertes Fahrradgesetz durch die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ Gerechter Klimaschutz, durch eine Sozialkomponente in den Klimaförderprogrammen, damit für Haushalte mit einem geringen Einkommen unterstützt werden. Digitalisierung durch einen flächendeckenden Ausbau alleine mit Glasfaser und 5G NRW hat als Industrieland und größte Bundesland hat nicht nur eine große Verantwortung, sondern weist auch viele Potenziale auf für die Klimaneutralität, also lasst es uns anpacken!

  • Antrag: Klimaneutrale Bau- und Sanierungsmaßnahmen

    Im vergangenen Betriebsausschuss haben wir beantragt, dass zukünftig bei Neubau-, Umbau-und umfassenden Sanierungsmaßnahmen an städtischen Gebäuden klimaneutral gebaut wird. Das bedeutet beispielsweise, dass bei Neubauten keine Wärmerversorgung mit nicht nachhaltigen Technologien, also auf Basis von Öl und Gas, eingebaut wird. Auch wird die Stadt zukünftig mit nachhaltigen Baustoffen und unter den Gesichtspunkt der höchsten Energieeffizienz bauen. Neben den baulichen Punkten im Antrag sorgt dieser auch dafür, dass an städtischen Gebäuden entsprechend der Bedarfe Fahrradabstellanlagen installiert werden. Für alle baulichen Maßnahmen sollen nach Möglichkeit Förderprogramme ausgeschöpft werden. Die ZGS soll über die erreichten Ziele berichten. Das von uns gewünschte Controlling werden zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf die Agenda nehmen, da zur Zeit die personellen Ressourcen noch nicht zur Verfügung stehen. Es zeigt sich also: Hinsichtlich des Klimaschutzes gehen wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung in die richtige Richtung!   Hier findet man den gesamten Antrag: Antrag_Grüne_Klimaneutrale_Liegenschaften

  • Tempo 30 in sensiblen Bereichen

    Ein Baustein, die Verkehrssicherheit für Schutz benötigende Verkehrsteilnehmer*innen – zu denen insbesondere Kinder zählen – in sensiblen Bereichen herzustellen, besteht in der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Kinder sind bis zum Abschluss ihrer Verkehrserziehung altersbedingt noch nicht in der Lage, allgemeine Gefahren des Straßenverkehrs und hier insbesondere Geschwindigkeiten herannahender Fahrzeuge richtig einzuschätzen. Ältere Kinder und Jugendliche, die ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, bewegen sich dabei oft im „Pulk“, sind als Verkehrsteilnehmer*innen häufiger abgelenkt sowie einer gewissen Gruppendynamik ausgesetzt. Während ein Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h bereits nach ca. 13½ m bereits zum Stillstand kommt, liegt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h nach gleicher Entfernung immer noch die Reaktionsphase des/der Fahrer*in vor. Es kommt daher in Bremssituationen unvermeidlich zu einem Zusammenstoß. Die Aufprallgeschwindigkeit beträgt dabei – ungemindert – 50 km/h, was nicht zuletzt zu deutlich schwereren Unfallverläufen führt. Vor diesem Hintergrund haben die Fraktionen von Bündnis 90 / Die Grünen und CDU in der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, im Ortsbereich von Haßlinghausen im Umfeld der Einrichtungen – Wilhelm-Kraft-Gesamtschule – Gemeinschaftsgrundschule Haßlinghausen – Familienzentrum KAZ e.V. KÄZchen Haßlinghausen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der einstimmig beschlossene Auftrag an die Verwaltung stellt aus unser Sicht eine längst überfällige Ermessensanwendung der aktuell geltenden rechtlichen Rahmbedingungen in den betroffenen Bereichen dar. Dass sich alle Fraktionen einstimmig dem Antrag angeschlossen haben, ist darüber hinaus ein deutliches Signal.