Keine Zeit für parteipolitisches Geplänkel

Aktuell macht die FDP in einem Bürgerbrief heftig Stimmung und behauptet: “GRÜNE lassen den Bürgermeister im Regen stehen”. Dem widersprechen wir vehement, so Thomas Schmitz, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Sprockhövel.
Bürgermeister Winkelmann ist als gemeinsamer parteiloser Kandidat von den Sprockhöveler GRÜNEN und der CDU in 2014 aufgestellt und gewählt worden. Gemeinsames Ziel ist und war es, möglichst viele gemeinsame Themen zu finden und diese umzusetzen. Wir GRÜNE werden selbstverständlich mit Nachdruck weiterhin GRÜNE Politik vertreten.
Das Vorgehen der FDP wird von uns als „plumper Stimmenfang“ eingestuft.
Ebenso wie bei anderen Themen auch, werden die GRÜNEN bei dem Fragenkomplex Aufnahme und Versorgungsplanung von Flüchtlingen, parteiübergreifend und sachorientiert mitgestalten und mitarbeiten.
Der Bürgerbrief der FDP veranlasst die Sprockhöveler GRÜNEN klarzustellen, dass Sie sich nicht davor „gedrückt“ haben, politische Verantwortung zu tragen. Unsere Intention war eine differenzierte Planung der geplanten Unterbringungsstandorte in unserer Stadt.
Die aktuellen politischen Herausforderungen auf kommunaler Ebene sind so gravierend, dass es sicher keine Zeit für parteipolitisches Geplänkel gibt.
An dieser Stelle möchten wir erinnern, dass die Sprockhöveler sich in ihrer Geschichte immer wieder als offen und tolerant behauptet haben. Die Integration von Flüchtlingen hat eine lange Tradition. Nach 1945 sind viele Heimatvertriebene und Kriegsflüchtlinge aufgenommen worden, im Wesentlichen in Haßlinghausen und Niedersprockhövel.
Die Bewältigung der Aufnahme von vor Krieg und Terror fliehenden Menschen, ist eine gewaltige gesellschaftliche Aufgabe. Das kann nur „in guter gemeinsamer Abstimmung, zwischen der Kommune, den lokalen Parteien, Land und Bund, erfolgen“.

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