FDP kontra Kinderschutzbund

Ab 1.4.2017 bekommen Eltern von Neugeborenen Besuch vom Kinderschutzbund. Im Rahmen des Netzwerkes Frühe Hilfen sollen die Eltern durch die Zusammenarbeit von Stadt und Kinderschutzbund zukünftig neben einem Begrüßungsgeschenk Informationen über die Angebote und Hilfen für sie und ihre Babys  in der Stadt erhalten. Der Kinderschutzbund setzt sich mit über 50.000 Mitgliedern bundesweit seit mehr als 60 Jahren für eine kinderfreundliche Gesellschaft ein.
Der Jugendhilfeausschuss fasste den Beschluss gegen die Stimme der FDP-Vertreterin. Sie lehnte einen Besuch durch den Kinderschutzbund „entschieden ab“. Denn die FPD unterstellt dem Kinderschutzbund: „Die Hauptintention eines Besuchs neuer Eltern durch den Kinderschutzbund liegt in der Kontrolle des häuslichen Umfeldes.“

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