Endlich Geld und Personal für Sanierungen und Erneuerbare Energien!

In den vergangenen Wochen gab es viele Vorschläge, wie die Kommunen mit der Energiekrise umgehen sollen. Eine Initiative kam nun von uns. Wir haben in einem Antrag zu dem Wirtschaftsplan der Zentralen Gebäudeverwaltung Sprockhövel (ZGS) die Schaffung eines Budgets in Höhe von jährlich 200.000 Euro für energetische Sanierungen und den Ausbau von Erneuerbaren Energien gefordert.

„Die aktuellen Mehrbelastungen des städtischen Haushaltes entstehen vor allem durch den Bezug von teurer werdenden Energieträgern wie Gas oder Öl. Dem können wir für die Zukunft nur begegnen, wenn wir verstärkt in erneuerbare Energien investieren.“, meint dazu Sebastian Makowka, grünes Ratsmitglied im Betriebsausschuss. Der Haßlinghausener Wirtschaftsingenieur führt aus, dass man durch solche Investitionen zukünftig viel Geld sparen könne. Es sei ein Fehler der letzten Jahre gewesen, immer noch stark auf fossile Brennstoffe zu setzen. Alexander Karsten, ebenfalls Mitglied in dem für die ZGS verantwortlichen Ausschuss, ergänzt: „Umso mehr freuen wir uns, dass die Stadtpolitik das anscheinend geschlossen wie wir sieht“. Wir konnten nahezu einstimmigen Beschluss treffen, das ist ein wichtiger Schritt.

In Kombination mit dem Beschluss der Einführung der Stelle des Energiemanagers auf Initiative der Verwaltung ist das eine Veränderung hin zu einer moderneren kommunalen Gebäudepolitik. „Zukünftig wird sich die ZGS dank uns primär auf ihre grundlegenden Aufgaben fokussieren: Sicherstellung der sozialen Infrastruktur wie Kindergärten und Schulen sowie die Sanierung unserer vielfach baufälligen Gebäude“, meint dazu Alexander.

Der Antrag findet sich in folgendem Link.

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