GRÜNE Sprockhövel: Solarpark ist wichtiger Schritt für Klimaschutz und regionale Energieversorgung

Die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN in Sprockhövel spricht sich klar für die geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage am Landringhauser Weg aus. Das Projekt ist ein entscheidender Beitrag zur lokalen Energiewende, zum Klimaschutz und zur Stärkung der kommunalen Wertschöpfung.

Mit einer Leistung von rund 5,4 Megawattpeak und einem integrierten Batteriespeicher kann die Anlage künftig einen relevanten Anteil des Strombedarfs in der Region decken. Gleichzeitig wird die Energieversorgung unabhängiger von fossilen Importen und krisenanfälligen Märkten.

„Klimaschutz findet nicht abstrakt statt, sondern konkret vor Ort – genau solche Projekte machen den Unterschied“, erklärt Thomas Schmitz, Fraktionssprecher der GRÜNEN.

Die geplante Fläche entlang der Autobahn A1 ist aus Sicht der GRÜNEN bewusst und sinnvoll gewählt. Der Gesetzgeber hat solche Standorte ausdrücklich privilegiert, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Zudem handelt es sich um eine vergleichsweise kleine Fläche, deren Nutzung ökologisch verträglich gestaltet werden kann.

Wichtig ist den GRÜNEN, dass Natur- und Artenschutz umfassend berücksichtigt werden. Entsprechende Prüfungen und Ausgleichsmaßnahmen sind Bestandteil des Verfahrens. Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen zudem, dass Solarparks die Biodiversität sogar fördern können.

Auch wirtschaftlich bietet das Projekt Vorteile: Durch die gesetzlich vorgesehene Beteiligung können Einnahmen für die Stadt generiert werden, die wiederum der Allgemeinheit zugutekommen.

Die GRÜNEN betonen, dass der Ausbau von Photovoltaik auf Dachflächen weiterhin oberste Priorität hat. Gleichzeitig sei klar: „Ohne Freiflächenanlagen werden wir die Klimaziele nicht erreichen.“

Abschließend rufen die GRÜNEN dazu auf, die Energiewende als gemeinsame Aufgabe zu begreifen: „Es geht nicht um ein Entweder-oder zwischen Natur, Landwirtschaft und Energie – sondern um intelligente Lösungen, die alles zusammenbringen.“