Umweltschutz

Der naturnahe Charakter ist die große Stärke Sprockhövels und zugleich ist Natur / Umwelt auch hier vor Ort akut gefährdet. Deshalb wollen wir mit Hilfe langfristig wirksamer Impulse Umwelt und Natur systematisch und aktiv schützen.

Aktuelles zum Umweltschutz

  • Stunde der Gartenvögel

    Von Donnerstag, den 13.05. bis Sonntag, den 16.05. läuft die bundesweite Aktion „Stunde der Gartenvögel“ des Naturschutzbundes. Dabei sind alle Naturliebhaber*innen dazu aufgerufen sich eine Stunde lang Zeit zu nehmen, um Vögel zu notieren und zu melden. Dies kann im Garten, auf dem Balkon oder im Park sein. Mehr Informationen zur Stunde der Gartenvögel auf https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/

  • Umweltausschuss: Maßnahmen gegen den Müll

    Nachdem wir vor einigen Tagen gemeinsam mit vielen Bürger*innen unser Dorf aufgeräumt haben, stellen wir fest, dass es hier bei uns eine Menge Verschmutzung, teils sogar große illegal Entsorgungen wie zum Beispiel Reifen, gibt. Einfach gesagt: Der illegal entsorgte Müll ist ein großes Problem. Die tollen Putzaktionen, wie sie dankenswerterweise von der Stadt oder von zivilgesellschaftlichen Organisation wie zuletzt von dem Hegering organisiert werden, dürfen in dem Kampf gegen die Vermüllung Sprockhövels nicht das Einzige bleiben. Wir müssen unter anderem dafür sorgen, dass ein möglichst attraktives Angebot für alle Bürger*innen gemacht wird, damit illegale Müllentsorgung in der Natur weniger vorkommt. Um dies zu schaffen, werden nun unterschiedliche Maßnahmen auf den Weg gebracht. So werden an über 30 Standorten Mülleimer (mit Hundekotbeuteln) errichtet, die durch eine externe Firma regelmäßig geleert werden. Des Weiteren haben wir mit einem gemeinsamen Antrag mit der CDU die Prüfung der Errichtung eines Wertstoffhofes eingebracht, dieser Prüfantrag wurde im vergangenen Umweltausschuss einstimmig beschlossen. Eine solche Einrichtung, die Nachbarstädte wie Hattingen oder Schwelm bereits seit langem erfolgreich betreiben, hätte den Vorteil, dass die verschiedenen Abfallarten wie Grünabfälle oder Wertstoffe zu sehr regelmäßigen Terminen entsorgt werden können.

  • Der Wald stirbt! – Tag des Baumes

    Am Tag des Baumes wollen wir nochmal speziell auf ein bestimmtes Thema hinweisen: Es wird immer deutlicher, dass auch wir in Sprockhövel von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. So stehen unsere Bäume seit über zwei Jahren unter Dauerstress, da nicht genügend Niederschlag vorhanden ist. Dadurch kommt es zu einem massenhaften Absterben, einerseits durch Vertrocknung und andererseits durch den von der Trockenheit ausgelösten fehlenden Schutz vor Parasiten. Laut einem in dem vergangenen Umweltausschuss besprochenen Bericht über den Zustand der Waldflächen werden in den kommenden Jahren alle Fichten durch den Borkenkäfer befallen und durch ihn zerstört worden sein, auch ein Großteil der Buchenbestände ist entweder schon abgestorben oder wird noch absterben. Laut dem Bericht des Landesbetrieb Wald und Holz ist es ziemlich sicher, dass „[…] das Sterben „unserer“ Altwälder massiv voranschreitet, wenn die Wetterverhältnisse sich nicht grundlegend ändern!“. Eine grundlegende Änderung meint konkret, dass es zwei Monate lang ununterbrochen durchregnen müsste, wodurch die Böden auch in der Tiefe befeuchtet werden würden. Doch selbst, wenn dieses „optimale“ Wetter vorkommen würde, gäbe es bei vielen Bäumen den Fachleuten zufolge wenig Hoffnung. Doch was können wir tun? Zukünftig müssen in Sprockhövel besonders für die durch den Klimawandel absterbenden Buchen und Fichten bessere, klimafolgenresistentere Alternativen gesucht werden. So können, je nach Standort, beispielsweise die • Hainbuche, • Esche, • Ulme, • Linde (Winter/Sommer), • Eiche, • Wildbirne • Flaumeiche oder • der Ahorn als klimaresistenter im Vergleich zu unseren hier beheimateten Baumarten angesehen werden. Beim Neu-Anpflanzen kann sich die Auswahl solcher Baumarten lohnen, da diese mit den steigenden Temperaturen und der stärkeren Trockenheit meistens besser umgehen können. Wir als Grüne werden die lokale Entwicklung in den kommenden Jahren im Auge behalten und uns im Rahmen aller vorhandenen Optionen, die sich der Kommunalpolitik bieten, einbringen, denn wir wollen das erhalten, was Sprockhövel unter anderem so lebenswert macht: Eine lebendige Natur, die weiterhin grünt und gedeiht!

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