Verkehrswende

Lärm und (zu) schnell fahrende Autos beeinträchtigen die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Sprockhövel. Diese Überpräsenz des Automobilverkehrs wollen wir durch spürbare Veränderungen in der Verkehrspolitik mindern. Unsere Leitbilder sind dabei

  • Die Gleichberechtigung von Fußgänger*innen, Rad, ÖPNV und Auto bei der Verkehrsplanung und Stadtentwicklung.
  • Das Ziel einer deutlichen Steigerung von und mehr Raum für Fuß-, Rad- und ÖPNV-Verkehr.
  • Die Verknüpfung möglichst aller Stadtteile per Fahrrad / Fuß, ohne dass Risiken durch Autoverkehr zu erwarten sind.

Aktuelles zur Verkehrswende

  • Bürgertermin Busbahnhof Niedersprockhövel

    Am 01. Juni wird es spannend! Nachdem seit einigen Jahren von Seiten der Politik über den Umbau des Busbahnhofes in Niedersprockhövel diskutiert wurde (wir haben bereits darüber informiert: https://gruene-sprockhoevel.de/2021/05/21/qa-zum-busbahnhof-in-niedersprockhoevel/), sind nun alle Bürgerinnen und Bürger gefragt, sich einzubringen. Im nächsten Schritt werden nämlich der aktuelle Planungsstand beider Standorte (am Kirchplatz oder am Freibad) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen und Anregungen und Ideen erarbeitet sowie Schwerpunkte in einem offenen Gespräch diskutiert. Die Veranstaltung findet in der Glückaufhalle statt, Start ist um 17:30 Uhr. Die Stadt bittet für ihre Organisation um eine Anmeldung bis zum 26.05. unter den folgenden Kontaktdaten (E-Mail: heyer@sprockhoevel.de; Telefon: 02339/917-282). Meldet euch also gerne an und diskutiert mit!

  • L551 – Kritik am Bauvorhaben an Verkehrsministerin Brandes gesendet

    Seit einiger Zeit arbeitet die Landesbehörde Straßen NRW an der Bochumer Straße (L551). Die Sanierung der Landesstraße nach Witten und Bochum, bei der die sogenannte Straßendecke erneuert wird, geschieht in einzelnen Bauabschnitten. Mit einem Brief an die zuständige Verkehrsministerin Brandes (CDU) üben wir nun Kritik an dem Vorhaben: Hier ein Auszug aus dem Brief an die Minsterin: „Die L551 ist für Sprockhövel eine sehr wichtige Radverkehrsverbindung zum Naherholungsgebiet Kemnader Stausee und auch eine Radhauptverbindung für Alltagsradwege. Die aktuellen Planungen und auch Durchführungen werden ohne Berücksichtigung der aktuellen Standards […] umgesetzt.“ Zwar sind wir uns bewusst, dass die aktuelle Maßnahme keine Neuplanung der Straße, sondern nur eine Erneuerung ist, trotzdem haben wir kein Verständnis dafür, dass selbst das Minimum der Möglichkeiten wie ein Radverkehrsschutzstreifen, der kaum bauliche Aufwände bedeuten würde, nicht in Betracht gezogen wird. Dass wir mit dieser Meinung nicht alleine sind, zeigen auch Kommentare der Sprockhöveler Bürger*innenschaft, die sich online über die fehlenden Angebote für Radfahrer*innen an der Bochumer Straße beschwert. Ein Facebook-User aus Sprockhövel schrieb beispielsweise sarkastisch: „Ich finde es total klasse, dass man -zeitgemäß und verkehrswendengerecht- bei der Neuasphaltierung der Bochumer Straße so unglaublich an die Radfahrenden gedacht hat. Wirklich, toootal klasse!“ (Quelle: facebook) Dies ist besonders ärgerlich, weil die Möglichkeit, etwas an der Situation zu verändern, ja da wäre. Seit Jahren gibt es schon Schutzstreifen an der L551, sie beginnen allerdings erst auf Wittener Stadtgebiet. Warum das in Sprockhövel nicht möglich sein soll und dadurch die Fahrradfahrenden weiter den mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Autos ausgesetzt sein werden, kann uns bis heute niemand sinnvoll erklären. Eine Stärkung des Radverkehrs, mit der die CDU NRW so lautstark auf ihrer Website* wirbt, sieht anders aus! (*Quelle: Website der CDU NRW) Wir wollen aber nach vorne schauen. Vielleicht kann vor dem Bauende noch ein Umdenken bei der Ministerin und damit auch bei der ausführenden Behörde Straßen NRW erreicht werden.

  • Was ist bis jetzt passiert – Verkehr

    Auch im Bereich Verkehr zeigt sich, dass sich seit der Kommunalwahl vor mehr als einem Jahr einiges getan. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Initiativen: 1. Antrag Öffnung Einbahnstraßen für Fahrradverkehr – Prüfung aller Einbahnstraßen, ob mit Verkehrssicherheit möglich; wenn nicht, dann Prüfung, ob durch bauliche Maßnahmen möglich gemacht werden kann 2. barrierefreien Ausbau der Haltestellen im ÖPNV – Erster Schritt: Antrag zur Auflistung, wo welche Maßnahmen durchgeführt oder geplant sind 3. Tempo 30 in sensiblen Bereichen mit besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmer*innen (Mehr Informationen hier) – Antrag zur Prüfung von Tempo 30 für Kindertagesstätte an der Gevelsberger Straße & die Geschwister-Scholl-Straße (Gesamtschule Haßlingh.) – Antrag zur Prüfung von Warnschildern über Gefahrenstelle an Kindertagesstätte an der Gevelsberger Straße & selbiges um die Gesamtschule HH herum) 4. Absicherung Fuß- und Radweg zwischen Hoppe und Albringhauser Straße (Gevelsberger Straße) mit Leitpfosten 5. Beschleunigung Ausbauarbeiten Busbahnhof – Antrag einer Extra-Ausschusssitzung für mehr Informationen (Mehr Informationen hier) & daraus folgend Einplanung der Haushaltsmittel zum Ausbau ab kommenden Jahr 6. Längere Grünphasen für die Ampel an dem Gemeindehaus Perthes-Ring (Mehr Informationen hier) 7. Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität (Mehr Informationen hier)

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