Verkehrswende

Lärm und (zu) schnell fahrende Autos beeinträchtigen die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Sprockhövel. Diese Überpräsenz des Automobilverkehrs wollen wir durch spürbare Veränderungen in der Verkehrspolitik mindern. Unsere Leitbilder sind dabei

  • Die Gleichberechtigung von Fußgänger*innen, Rad, ÖPNV und Auto bei der Verkehrsplanung und Stadtentwicklung.
  • Das Ziel einer deutlichen Steigerung von und mehr Raum für Fuß-, Rad- und ÖPNV-Verkehr.
  • Die Verknüpfung möglichst aller Stadtteile per Fahrrad / Fuß, ohne dass Risiken durch Autoverkehr zu erwarten sind.

Aktuelles zur Verkehrswende

  • Sicherer Übergang Glückauftrasse an der Quellenburgstraße

    Im Umweltausschuss wurde am letzten Dienstag darüber beraten, wie die Anregungen des Arbeitskreises Radverkehr umgesetzt werden können. Wir haben dabei mit Nachdruck auf eine Lösung für die weiterhin bestehenden Probleme der Straßenquerung Glückauftrasse an der Quellenburger Straße gedrängt. Hier muss schnell eine Verbesserung bewirkt werden. Alle anderen Fraktionen und die Verwaltung sahen dies ähnlich. Daher werden jetzt erneut Gespräche mit StraßenNRW geführt. Angedacht ist bspw. eine Querung mittels Anforderungsampel.

  • Neuster Stand L70n

    Da immer wieder Bürgerinnen und Bürger nachfragen, wie der aktuelle Stand bei den Baumaßnahmen der L70n ist, haben wir für euch bei dem zuständigen Landesbehörde Straßen NRW nachgefragt. Der für die Straße verantwortliche Mitarbeiter hat uns auf unsere Anfrage folgendes dargelegt: „Der Bau der L70n wird in insgesamt zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt verläuft vom Knotenpunkt mit der L70 „Wuppertaler Straße“ bis zum Schulzentrum. Dieser Abschnitt ist annähernd abgeschlossen, da außerhalb des Straßenkörpers hier derzeit lediglich noch bauliche Restarbeiten zur Herstellung des kommunalen Parkplatzes und der Bau eines Regenklärbeckens laufen. Der Straßenbau der Trasse der L70n sowie der Bau der zugehörigen Lärmschutzwand am Schulzentrum sind abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt umfasst den Abschnitt zwischen dem Schulzentrum und der Anbindung an die L551 „Haßlinghauser Straße“. Für ein erstes Baulos im zweiten Bauabschnitt laufen die baulichen Tätigkeiten am Regenklärbecken Ost sowie einer Stützwand in der Nähe des Anschlusses an den ersten Bauabschnitt bereits. Die Fertigstellung ist planmäßig für das Ende dieses Jahres vorgesehen. Die Umsetzung eines zweiten Bauloses im zweiten Bauabschnitt steht in Abhängigkeit der Finalisierung der derzeit intensiv geführten Grunderwerbsverhandlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern der in Anspruch zu nehmenden Privatflächen. Derzeit werden durch eine EU-weite Ausschreibung die Voraussetzungen geschaffen, dass unmittelbar nach dem Besitzübergang der für den Bau der L70n erforderlichen Flächen in das Eigentum der Straßenbauverwaltung, eine bauliche Umsetzung der weiteren Gewerke im zweiten Bauabschnitt (u.a. Straßenbau, Errichtung einer Lärmschutzwand und Stützwand sowie der Bau einer Geh- und Radwegbrücke über die L70n) kontinuierlich erfolgen kann. Der geplante Fertigstellungszeitraum aller mit dem Neubau der L70n verbundenen Arbeiten ist für 2023 zu erwarten.“

  • Fazit zur Fahrradtour mit Arndt Klocke

    Am vergangenen Wochenende fand eine GRÜNE Radtour mit Arndt Klocke (MdL) stellv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verkehr, Bauen und Wohnen der B 90/ Grünen im NRW Landtag statt. Mit dabei war die GRÜNE Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 139, Ina Gießwein und der örtliche ADFC. Die Radtour führte an den Straßen in Sprockhövel an besonders neuralgischen Stellen für den Radverkehr vorbei. Besonders zu nennen sind folgende Stellen: – Kreuzung Hoppe-Wittenerstraße in Haßlinghausen (Fahrbahnerneuerung ohne Radweg bzw. sicherem Radstreifen). Die Wittener Straße führt zum Ortskern Haßlinghausen und zur nahegelegenen Gesamtschule. Die Situation auf dieser Straße ist mit Blick auf die Verkehrssicherheit unverantwortlich, zumal sie auch von Schwerlastverkehr genutzt wird. Hier sieht man die Realität gegenüber den schönen Worten, die aus dem NRW Verkehrsministerium heutzutage zum Radverkehr gern gefunden werden. „Wir werden dieses Problem im Landtag zum Thema einer parlamentarischen Anfrage machen“, so Arndt Klocke (MdL). – Die meisten Straßenüberquerungen der Glück Auf Trasse, auf der Strecke von Haßlinghausen nach Niedersprockhövel weisen aus Sicht der GRÜNEN Radfahrer, kritische Mängel, bezüglich der Sicherheit für Radfahrer auf. „Wir werden weiter intensiv daran arbeiten, Sprockhövel deutlich attraktiver für Radfahrer zu machen“, so Thomas Schmitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt.

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