Antrag Hombergstraße

Das Thema „Hombergstraße 17 “ wird seit der Ankündigung, dass ein Bauherr die fast 6000 Quadratmeter große, brach liegende Fläche zu einem Seniorenzentrum ausbauen möchte, in der Stadtgesellschaft kritisch diskutiert. Nachdem auf der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 14. April das Thema durch die vom Bauherrn eingebrachte Bauvoranfrage und die daraus resultierende Diskussion debattiert wurde, brachte auch ein Vertreter der Anwohner*innen seine Perspektive mit ein. Kritikpunkte der Anwohner*innen sind unter anderem, dass es immer wieder zu Flutungen der Keller der an die Straße anliegenden Häuser kommt. Hier sorgen sich die Anwohner*innen, dass sich dieses Problem durch den Bau auf dem Gebiet der Hombergstraße 17 verschärfen könnte. Auch eine weitere Verkehrsbelastung der Hombergstraße, welche durch das nahegelegene Gewerbegebiet bereits vorhanden ist, befürchten die Anwohner*innen.

Gemeinsam mit der CDU hat die Grünen-Fraktion die im Stadtentwicklungsausschuss und in zahlreichen persönlichen Austauschen geäußerten Bedenken in einem Antrag aufgenommen. Für den nächsten Verkehrsausschuss wird daher beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, mit dem Gewerbe im Bereich des Bebauungsplans der Hombergstraße in Verhandlungen zu treten, um diese Betriebe an die L70n anzuschließen und so die Hombergstraße zu entlasten. Auch wird die Verwaltung beauftragt, die 2017/2018 vom zuständigen Ausschuss ausgesetzen Planungen bezüglich der Straßen- und Kanalsanierung unter der Beachtung der Ergebnisse der Verhandlungen des Anschluss der Hombergstraße an die L70n wieder aufzunehmen, um das vorhandene Problem der immer wieder gefluteten Keller zügig angehen zu können. „Mit diesem Antrag machen wir deutlich, dass wir versuchen, alle Interessen zu verbinden.“ macht der Grünen-Fraktionsvorsitzende Thomas Schmitz deutlich. Er führt weiter aus: „Mit diesem tollen Bauprojekt, das brach liegende, bereits teilweise versiegelte Fläche wieder nutzbar macht, kommen wir einem ökologischen und sozialen Sprockhövel, in dem jede*r Sprockhöveler*in Wohnraum entsprechend der Bedarfe einer alternden Bevölkerung bekommt, näher. Diese gute Sache verbinden wir nun durch diesen Antrag mit den Wünschen der Anwohner*innen, indem wir die geäußerten Kritikpunkte mit aufnehmen.“

Der konkrete Antrag ist hier zu finden: Gemeinsamer Antrag zur Hombergstrasse

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